Nachlassregelungen:
Worauf sollte man achten?
Mit einer durchdachten Nachlassregelung stellen Sie sicher, dass Ihr Vermögen nach Ihrem Tod so verteilt wird, wie Sie es sich wünschen.
Die entsprechenden Dokumente helfen, Streitigkeiten zwischen den Erben zu vermeiden und Interpretationen vorzubeugen, und rechtliche und steuerliche Fallstricke zu umgehen.
Was gehört zur Nachlassregelung?
Testament
Erbvertrag
Vermächtnisse & Auflagen
Schenkungen zu Lebzeiten
Allgemeine Nachlassregelung
Stiftung
Das Testament als „Klassiker“ der Nachlassregelung
Gerade bei eher komplexen Vermögensverhältnissen, in Patchwork-Familien oder wenn Immobilien zum Erbe gehören, schafft ein solches Schriftstück Klarheit und beugt oft Missverständnissen (und Diskussionen) vor. Das „eine, klassische“ Testament gibt es jedoch nicht. Die folgende Abbildung zeigt, wie sich die verschiedenen Varianten voneinander unterscheiden.
Grundsätzlich wird zwischen dem privatschriftlichen (eigenhändigen) und dem notariellen (öffentlichen) Testament unterschieden. Das privatschriftliche Testament wird komplett handschriftlich verfasst und muss eigenhändig unterschrieben werden. Sie können dieses Dokument durchaus zu Hause oder bei einer nahestehenden Person verwahren. Allerdings ist die Gefahr, dass das Schriftstück im Laufe der Zeit verloren geht, hoch. Manchmal passieren im Rahmen einer privaten Anfertigung auch Formfehler, die dafür sorgen, dass das komplette Testament rechtlich ungültig wird.
Als Alternative können Sie sich auch für das notarielle Testament entscheiden. Hier berät der beauftragte Notar den Erblasser umfassend rund um rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, klärt über Pflichtanteile auf und stellt sicher, dass alle Vorgaben gewahrt werden. In den meisten Fällen wird das notarielle Testament beim Nachlassgericht oder beim Notar selbst verwahrt.
Neben dem einseitigen Testament, das (wie die Bezeichnung schon sagt) von einer Person aufgesetzt wird, gibt es auch die Möglichkeit, ein gemeinschaftliches Testament (zwischen Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartnern) zu schreiben.
Eine Sonderform stellt das sogenannte Berliner Testament dar. Hier setzen sich die Partner gegenseitig als Alleinerben ein und bestimmen die gemeinsamen Kinder erst als Schlusserben nach dem Tod des zuletzt versterbenden Partners.
Der Vorteil: Der überlebende Partner ist wirtschaftlich abgesichert und kann frei über den Nachlass verfügen. Gleichzeitig können die Kinder jedoch Ansprüche auf den Pflichtanteil nach dem ersten Todesfall stellen.
Warum lohnt es sich, sich frühzeitig mit dem Thema Nachlassregelung auseinanderzusetzen?
Klare Regelungen verhindern Konflikte zwischen Angehörigen.
Sie bestimmen selbst, wer was erhält.
Immobilien, Unternehmen oder größere Werte brauchen Planung.
Solange Sie leben, können Sie vieles jederzeit ändern.
So helfen wir Ihnen weiter
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Mandanten bei jedem Schritt zum Thema Nachlassregelung zu begleiten. Daher decken wir in unserer Kanzlei alle dazugehörigen Bereiche ab.
Soforthilfe
Wenn rechtliche Probleme dringend werden, zählt jede Minute. Unsere erfahrenen Anwälte stehen Ihnen zur Seite und bieten schnelle, kompetente Beratung – genau dann, wenn Sie sie am meisten benötigen. Ob im Erbrecht in Chemnitz oder Familienrecht in Chemnitz – wir stehen Ihnen mit fachkundiger Beratung und engagierter Vertretung zur Seite.
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